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Neubau Glockenturm Evangelische Kirche, Nieukerk

2004

   
 
     
 

Der Klang des Geläuts führt die Gemeinde an einem Ort zusammen und lädt ein zum  gemeinsamen Glauben.
Der Glockenturm setzt neben dem akustischen auch ein optisches Zeichen, welches weit in den Straßenraum hinein wirkt. Durch eine transparente, filigrane Konstruktion und eine schlanke Ausrichtung nutzt er den engen Raum des Kirchhofes, ohne ihn optisch zu schließen. Vielmehr erhält der bislang undefinierte Ort ein deutliches und einladendes Zeichen.
Der Maßstab der umgebenden Bebauung und Freifläche bestimmt die Proportionen des neuen Glockenturms. In einem Seitenverhältnis von annähernd 1:2 erhebt sich der Turm deutlich sichtbar von der Dennemarkstraße als schlanke, leicht anmutende Konstruktion und führt so in den Pfarrhof.
Die Zeichenhaftigkeit wird durch einen begleitenden Stahlmast von 16m Höhe zur Aufnahme eines Kreuzes betont. Die Entwässerung der Dachfläche sowie die Elektrifizierung erfolgt durch diesen Stahlmast.
Ein 8m hohes, äußerst filigranes Stahlgerüst mit flächigen Verspannungen, trägt eine 4m hohe Glockenstube mit gezielt orientierten Holzlamellen und einem hölzernen Resonanzkörper mit einer wetterfesten Verkleidung aus vorbewitterten Zinkblechtafeln.
Ein doppelstöckiger Holzglockenstuhl steht auf Dämpfern gelagert innerhalb der Glockenstube.
Die Baumaßnahme wurde als Jugendprojekt mit ThyssenKrupp realisiert. Durch die Vorfertigung der Tragelemente und der Glockenstube sowie durch einfache Schraub-verbindungen konnte der gesamte Turm in der Ausbildungswerkstatt von ThyssenKrupp und den unterstützenden Firmen vorgefertigt werden.
So konnte der Glockenturm an einem Arbeitstag errichtet werden. Ende Januar wurde er der Gemeinde feierlich übergeben.



 

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01.12.2015