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Sanierung der Pfarrkirche und der Marienkapelle St. Cornelius, Viersen-Dülken

2001

   
 
     
 

Die heutige Pfarrkirche St. Cornelius dominiert mit ihren enormen Ausmaßen das Bild der Dülkener Altstadt. 1871 begann man am Standort der Vorgängerkirche mit dem Bau der neuen Kirche. Sie wurde in einem 2. Bauabschnitt 1908 vollendet. Schon die beiden Bauabschnitte, die nur etwa 30 Jahre auseinander lagen, wiesen Unterschiede in der Qualität der baulichen Ausführung auf. Insbesondere Mängel in den kraftschlüssigen Verbindungen durch die Art der Maurertechnik an den Strebewerken offenbarten sich bei den ersten Sanierungsschritten der letzten Jahre.
Der Auslöser für die bisher 4 Bauabschnitte war jedoch eine mangelhafte Detailierung und Ausführung der Metalldeckungen und Kastenrinnen der Dächer. Massive Wassereinbrüche führten zu großen Schäden an der Ausmalung im Innenraum und dem Dachstuhl. Insbesondere die Natursteinelemente wurden bei vorausgehenden Maßnahmen oft nicht fachgerecht eingebracht.
Im Sinne der Denkmalpflege und aufgrund der großen Baumassen haben wir sowohl bei den Mauerflächen, wie auch bei den Werksteinen nur partiell notwendige Reparaturen vorgenommen, Einzelsteine und Vierungen gesetzt. Insbesondere die Übergänge zu den Altflächen waren so anzulegen, dass der Gesamteindruck des Bauwerks nicht entscheidend beeinträchtigt wird.
Im Zuge des 4. Bauabschnittes wurde die 1873 eingeweihte Marienkapelle restauriert. Die neue Ausmalung ist auf der Grundlage vorausgehender Befunduntersuchungen festgelegt worden. Diverse Holzvertäfelungen und Einbauten späterer Zeit wurden entfernt und der ursprüngliche, meditative, ruhige Raumeindruck wurde wiederhergestellt.








 

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01.12.2015