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Wettbewerb Astrid-Lindgren-Grundschule mit Kindergarten, Viersen

2000

   
 
     
 

Der Suchraum für den Standort der Schule und des Kindergartens befindet sich derzeit auf einer abgeräumten Fläche des Depotgeländes ohne greifbare Bezüge. Die städtebaulichen Grenzen sind planerisch vorskizziert, jedoch nicht ausformuliert. Einzige Vorgabe ist der aus der Geschichte des Ortes herausgefilterte Nordkanal.
Das neue Gebäudeensemble schafft in diesem Kontext differenzierte Platzflächen und Räume auch für eine Quartiersnutzung über den Lehrbetrieb hinaus. Dabei öffnet sich die Bebauung nach Osten zum Grünzug.
Der Schulbau orientiert sich entlang des Nordkanals und öffnet sich mit den Schulklassen Richtung Westen und Süden. Die lichten Klassenräume finden ihre Fortsetzung in angrenzenden Themengärten. Verwaltung, Forum und  Foyer orientieren sich zum Zentrum der Anlage entlang des Nordkanals. Der Schulhof erstreckt sich entlang des Nordkanals und bildet den Übergang in den Grünzug.
Alle Gebäude werden in einer Mischbauweise erstellt. Die orthogonalen Bauteile wie Schotten und Decken werden in Sichtbeton vorgefertigt. Die Ausbauelemente, wie Wände zwischen Gang und Klasse oder Verwaltung, sowie Fassadenelemente bestehen aus Holztafelbauelementen. Die Dächer der Klassen und Gruppenräume sind leicht geneigt, Flachdachbereiche sind als Gründächer vorgesehen.
Ein BUS- System regelt über die Chipkarte der Klassentüren die Beleuchtung, Verschattung und Energieversorgung der Räume und trägt damit zur direkten Energieeinsparung und zur intelligenten Ausnutzung der passiven Solargewinne bei. Die Energieversorgung wäre über eine Blockheizkraftanlage wünschenswert, die im Bereich der Turnhalle vorgesehen ist.
Sämtliches Niederschlagswasser wird z.T. über Rohre und über offene Rinnen als erlebbares Naturelement in den Nordkanal eingeleitet.









 

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01.12.2015